Märchen
Donnerstag, Oktober 16th, 2008Ich habe heute ein Märchenbuch in meinem Briefkasten gefunden. Hat wohl jemand da reingelegt, Heimliche Hexen, 9 herzlose Märchen mit unheimlichen Zeichnungen von Tatjana Hauptmann.
Das bringt mich darauf, dass ich den Einsatz von Märchen in der Kunsttherapie besonders schön finde.
Habe auf der Seite von Monika Kreusel über das Buch Die Wolfsfrau: Die Kraft der weiblichen Urinstinkte gelesen:
„Dieses Buch enthält Mythen, Märchen und Geschichten aus den verschiedensten Kulturkreisen, die Frauen Zugang zu ihrem Charakter und ihren Verhaltensmustern ermöglichen sollen, damit diese auf der Reise durch die Märchenwelt die ‘Wolfsfrau’ in sich wiederentdecken, die in ihnen schlummert.“ Klingt interessant, mal merken.
Bert Hellinger beschreibt in seinem Buch Wenn Dornröschen nicht mehr aufwacht den Zusammenhang zwischen Lieblingsmärchen der Klienten und deren Biografie, sowie Rolle in Familie und Umfeld. Fand ich sehr interessant.
(wollte mir das Buch eben nochmal zur Hand nehmen, war der Meinung ich hätte es hier, und siehe da – vergriffen, hatte ich doch ein anderes Buch im Kopf – Der Frosch auf der Butter von Helmut Krusche, aber das ist eine andere Geschichte – Dornröschen - Frosch, das war wohl die falsche Eselsbrücke!)
Habe leider kein Buch zur Bedeutung des Märchens in der Kunsttherapie gefunden, obwohl das öfters mal erwähnt wurde. Mal weiter recherchieren.
Märchen gibt es viele:
Märchen zum Lesen z.B. unter: 1000-maerchen.de
Super Seite! Ganz im Sinne der Märchen, wurden diese durch mündliche Überlieferung immer wieder angepaßt, ebenso in der Web2.0 Ära in Form eines Märchen Wiki.
Märchen zum Hören, dabei bekam ich 57 Treffer zu Märchen Podcasts auf podcast.de
Omnibus
Märchenpod
Quasselzwerg
Die Märchenstunde
Der Märchenwald
Hm, jede Menge zusammengekommen.
Ich werde jetzt mal in Heimliche Hexen reinlesen.
